Irina die Große: Weltmeisterin.
06.09.2009
"Was für ein Tag ? Unglaublich." So beschrieb Irina ihr Gefühl nach der Zieldurchfahrt im australischen Canberra.
Das Rennen um den Weltmeistertitel auf dem technisch anspruchsvollen Kurs begann für die Russin alles andere als optimal. Nach einem guten Start fuhr sie als erste in den Downhill, hatte dort aber ein Problem mit der Kette und musste stoppen. Nach der Reparatur hatte sie über eine Minute Rückstand auf die Spitze. Irina wäre aber nicht Irina, wenn sie dies nicht für sich nutzen könnte: "Ich habe alles gegeben, ich wollte wieder Weltmeisterin werden! Ich habe den Defekt als Ansporn genutzt und gekämpft."
Nach einer unglaublichen Aufholjagd, konnte sie in der letzten Runde Lene Byberg (Norwegen) überholen, hinter sich lassen und sie auf den zweiten Platz verweisen.
Nach einer Stunde, 43 Minuten und 20 Sekunden war der Traum perfekt. Irina Kalentieva wurde nach 2007 zum zweiten Mal Weltmeisterin im olympischen Cross Country. Völlig überwältigt äußerte sich Ira im Ziel: "Der Titel war mein Traum, und er ging in Erfüllung. Ich bin absolut zufrieden und sehr, sehr glücklich. Ich kann es noch nicht fassen." Das Podium komplementierte Willow Koerber aus den USA.
Ein ausführliches Interview über Irinas Sieg wird es in den nächsten Tagen geben.
















